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Totes Moor

Sozialgeschichte des Sumpfes am Steinhuder Meer
und Kunstausstellung

Ausstellungszeitraum: 3. Februar - 31. März 2017
Ort: VHS Hannover-Land, Suttorfer Str. 8, 31535 Neustadt am Rübenberge


Ausstellungszeitraum: 1. - 31. Juli 2017
Ort: Haus des Gastes, Aloys-Bunge-Platz, 31535 Neustadt am Rübenberge


Ausstellungszeitraum: 20. August - 31. September 2017
Ort: Moorinformationszentrum (MooriZ), Altes Dorf 1b, 30900 Wedemark


Ausstellungszeitraum: 5. Oktober - 12. Dezember 2017
Ort: ver.di-Höfe, Goseriede 10, 30159 Hannover


Veranstalter: Bildungswerk ver.di u.a. (siehe Flyer)

Download Flyer "Totes Moor" 2017 (pdf)

Programm

Vernissage: Literatur und Musik
Datum: 3. Februar 2017
Zeit: 19.30 Uhr
Ort: VHS Hannover-Land, Suttorfer Str. 8, 31535 Neustadt am Rübenberge

Naturkunstaktion für Kinder
Datum: 9. Februar 2017
Zeit: 15.30 - 17.45 Uhr
Ort: VHS Hannover-Land, Suttorfer Str. 8, 31535 Neustadt am Rübenberge

Vortrag: "Menschen im Toten Moor"
Datum:
2. März 2017
Zeit: 19.00 Uhr
Ort: VHS Hannover-Land, Suttorfer Str. 8, 31535 Neustadt am Rübenberge

Fahrradtour "Rund um das Tote Moor"
Datum: 21. Mai 2017
Zeit: 10.00 Uhr
Treffpunkt: Bahnhof/ZOB, 31535 Neustadt am Rübenberge

Fahrradtour "Rund um das Steinhuder Meer"
Datum: 18. Juni 2017
Zeit: 11.00 Uhr
Treffpunkt: Haus des Gastes, Aloys-Bunge-Platz, 31535 Mardorf


Fahrradtour "Rund um das Steinhuder Meer"
Datum: 2. Juli 2017
Zeit: 11.00 Uhr
Treffpunkt: Haus des Gastes, Aloys-Bunge-Platz, 31535 Mardorf

Führung durch die Ausstellung und Kinderaktion
Datum: 5. Juli 2017
Zeit: 11.00 Uhr
Ort: Haus des Gastes, Aloys-Bunge-Platz, 31535 Mardorf

Spaziergang ins Tote Moor
Datum:
9. Juli 2017
Zeit: 10.00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz ASB-Torfwerk, Schneerener Str. 3a, 31535 Neustadt am Rübenberge

Vortrag "Menschen im Toten Moor"
Datum:
18. Juli 2017
Zeit: 19.00 Uhr
Ort: Haus des Gastes, Aloys-Bunge-Platz, 31535 Mardorf

Fahrradtour "Rund um das Tote Moor"
Datum: 30. Juli 2017
Zeit: 10.00 Uhr
Treffpunkt: Bahnhof/ZOB, 31535 Neustadt am Rübenberge


Eröffnung und Vernissage
Datum: 20. August 2017
Zeit: 12.00 Uhr
Ort: Moorinformationszentrum (MooriZ), Altes Dorf 1b, 30900 Wedemark

Fahrradtour "Rund um das Tote Moor"
Datum: 24. September 2017
Zeit: 10.00 Uhr
Treffpunkt: Bahnhof/ZOB, 31535 Neustadt am Rübenberge

Krimilesung "Totes Moor"
Datum:
30. September 2017
Zeit: 19.00 Uhr
Ort: Moorinformationszentrum (MooriZ), Altes Dorf 1b, 30900 Wedemark


Vortrag "Menschen im Toten Moor"
Datum: 19. Oktober 2017
Zeit: 19.00 Uhr
Ort: ver.di-Höfe, Goseriede 10, 30159 Hannover

Zwischen Steinhuder Meer und Neustadt erstreckt sich das Tote Moor, eine heute weitgehend trockengelegte Sumpflandschaft. Bemühungen das Moor zu kultivieren, reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. In der Nähe von Neustadt wurde eine Moorkolonie gegründet. Ende des 19. Jahrhunderts begann die Industrialisierung des Torfabbaus. In den Armutsregionen Europas wurden Tausende von Arbeitskräften – Männer und Frauen – angeworben, um im Toten Moor Torf zu stechen, die Soden zu trocknen und abzutransportieren. Torfarbeit war Schwerstarbeit. Bereits während des Ersten Weltkrieges arbeiteten Kriegsgefangene als Zwangsarbeiter im Moor. Der Mangel an Arbeitskräften und deren Verteuerung im Zuge der Novemberrevolution 1918 führte zur Mechanisierung des Torfstiches. Dennoch wurden nach wie vor erfahrene Torfstecher zum Beispiel in den Niederlanden angeworben. Im Zweiten Weltkrieg wurden Kriegsgefangene und Zivilisten aus den von der Wehrmacht besetzten Gebieten im Toten Moor als Zwangsarbeiter eingesetzt. In den 1950er und 1960er Jahren kamen erneut ausländische Arbeitskräfte, die diesmal "Gastarbeiter" genannt wurden. Heute ist das Tote Moor weitgehend abgetorft und trockengelegt. Inwieweit die Renaturierung gelingt, wird die Zukunft zeigen.

Der historische Teil der Ausstellung, verfasst von Hubert Brieden und Helge Kister, dokumentiert eines der interessantesten Kapitel zur Geschichte der Arbeitsmigration in der Region Hannover.

Die Ausstellung wird ergänzt und vertieft durch die Foto- und Kunstinstallationen der Neustädter Künstlerin Kerstin Faust.

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